- Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik
- Volume:9 Issue:2
- Der Freiraum des Unbestimmten: Digitalisierung in utopisch-dystopischen Texten der deutschen Gegenwa...
Der Freiraum des Unbestimmten: Digitalisierung in utopisch-dystopischen Texten der deutschen Gegenwartsliteratur
Authors : Katharina Maria MÜLLER
Pages : 457-476
Doi:10.37583/diyalog.1030303
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Publication Date : 2021-12-01
Article Type : Research Paper
Abstract :Utopisch-dystopische Romane der deutschen Gegenwartsliteratur widmen sich vermehrt dem The-ma Digitalisierung und damit verbundenen Themenkomplexe, Fragestellungen, Hoffnungen und Befürchtungen. Besondere Relevanz kommt dabei der Bewertung und Kategorisierung von Indivi-duen auf Basis von Datenanalysen zu, welche das Leben der Figuren bis ins kleinste Detail lenken und prägen. Die vorliegende Arbeit widmet sich zunächst der Frage, wie die Texte soziale Kategori-sierungs- und Bewertungsmechanismen innerhalb digitalisierter Gesellschaften darstellen und in-wiefern sich hier grundlegende kritische Kommentierungen herauslesen lassen. Zudem soll analy-siert werden, inwiefern die Texte diese sozialen Positionierungen auch räumlich realisieren, ausge-hend von der These, dass die Texte raumsemantische Strukturen nutzen, um Gefahrenpotenziale für die Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten des Einzelnen herauszustellen. Als theoretische Basis fungieren dabei Michel Foucaults Theorie der Gouvernementalität, sowie die von Gilles Deleuze und Felix Guattari entwickelte Theorie des glatten und gekerbten Raumes. Literarische Beispiele sind den Romanen Qualityland insert ignore into journalissuearticles values(2017); von Marc-Uwe Kling, Die Hochhausspringerin insert ignore into journalissuearticles values(2018); von Julia von Lucadou und Technophoria insert ignore into journalissuearticles values(2020); von Niklas Maak entnommen.Keywords : Utopie, Dystopie, Digitalisierung, Deutsche Gegenwartsliteratur, Raumsemantik
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