- Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik
- Volume:9 Issue:2
- Hugo von Hofmannsthals Der Schwierige und „eine brechtsche Maxime: Nicht an das gute Alte anknüpfen,...
Hugo von Hofmannsthals Der Schwierige und „eine brechtsche Maxime: Nicht an das gute Alte anknüpfen, sondern an das schlechte Neue“
Authors : Pınar AKKOÇ BAYIR
Pages : 542-553
Doi:10.37583/diyalog.1030731
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Publication Date : 2021-12-01
Article Type : Research Paper
Abstract :Der Schwierige von Hugo von Hofmannsthal reflektiert die Lage, die dem Niedergang der Habsburger Monarchie parallel verläuft. Gleichzeitig ironisiert das Lustspiel eine Gesellschaft, die von den Krisen der Moderne geprägt ist und infolge dieser deren bisher bestehende Form sich auflöst. In der vorliegenden Untersuchung wird das Argument stark gemacht, dass Der Schwierige in einer krisenhaften Phase auf alte gesellschaftliche Normen und Werte zu verweisen sucht und dass dieser Verweis eine nostalgische Haltung repräsentiert. Der Schwierige stellt im Sinne einer kulturellen Restaurierung eine Beschönigung althergebrachter Lebensformen dar, die der Ungewissheit des Jetzt gegenübergestellt wird.Keywords : Der Schwierige, Hugo von Hofmannsthal, Wiener Moderne, österreichische Literatur, Erster Weltkrieg
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