- Akademik Tarih ve Düşünce Dergisi
- Cilt: 12 Sayı: 6
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Die Umsiedlung der Armenier in den Südkaukasus im zaristischen Russland: Eine Analyse anhand russischer Archivquellen
Authors : Guntekin Najafli, Saadat Zeynalova
Pages : 271-280
Doi:10.5281/zenodo.18044238
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Publication Date : 2025-12-26
Article Type : Research Paper
Abstract :Zu Beginn des 19. Jahrhunderts leitete das zaristische Russland nach seinen Siegen über den Kadscharen-Iran und das Osmanische Reich eine gezielte Siedlungspolitik ein. Auf der Grundlage der Verträge von Turkmenchay (1828) und Adrianopel (1829) wurden zehntausende Armenier aus dem Iran und dem Osmanischen Reich in den Südkaukasus umgesiedelt – insbesondere in die Khanate Irevan, Nachitschewan und Karabach sowie in Regionen Georgiens mit aserbaidschanischer Bevölkerung. Ziel war es, durch die Ansiedlung einer christlichen Bevölkerung eine Pufferzone zu schaffen und die regionale Kontrolle Russlands zu festigen. Die geringe Zahl der Armenier in der Region entsprach nicht den strategischen Interessen des Imperiums; daher wurde der systematische Umsiedlungsprozess beschleunigt. Archivquellen zeigen, dass diese Umsiedlungspolitik langfristige Auswirkungen auf die demografische Struktur der Region hatte und das ethnische Gleichgewicht im Südkaukasus erheblich veränderte.Keywords : Südkaukasus, Russisches Imperium, Nordaserbaidschan, Vertrag von Turkmenchay, Vertrag von Adrianopel.
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